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Umgestaltung Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Die historische Turmruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlins City West wird in den kommenden Jahren aufwendig umgestaltet. Durch das Umbauprojekt wird der alte Turm auf neue Art zugänglich und erlebbar, denn der Ausstellungsbereich wird auf die beiden oberen Ebenen des Turms erweitert. KARDORFF erstellen sowohl das Lichtkonzept für das Gebäude als auch für die neue Ausstellung.
Das Lichtkonzept reagiert auf die veränderte Nutzung der Turmruine: Statt der bisherigen Fassadenbeleuchtung wird der Turm in Zukunft indirekt durch das blaue Licht der benachbarten Bauteile beleuchtet, während durch die großen Öffnungen ein warmes, sanftes Leuchten nach Außen strahlt. Damit erhält das beliebte Wahrzeichen eine neue und unerwartete Erscheinung.

Verwandte Projekte

    • Französischer Dom

      Projekt

      Der Französische Dom steht auf einem der schönsten Plätze Berlins, dem Gendarmenmarkt, und bildet dort ein zusammengehöriges Bauensemble mit dem Deutschen Dom und dem Schauspielhaus.

      Bauaufgabe
      Denk­mal
      Ort
      Europa, Deutschland, Berlin
      Zeitraum
      2003
    • Brandenburger Tor

      Projekt

      Ein Meilenstein für Kardorff Ingenieure: Der Wettbewerbsgewinn im Jahr 2000 für die Beleuchtung des Brandenburger Tores, des nationalen Symbols unserer Geschichte. Mit der Fertigstellung 2002 ist es gelungen, eines der meistfotografierten Denkmäler in einheitlicher Lichtfarbe abzubilden. Das Licht stellt das Tor als wichtigstes Gebäude am Pariser Platz heraus und stärkt seine Silhouette in der langen Achse vom Tiergarten bis zur historischen Mitte Berlins.

      Bauaufgabe
      Denk­mal
      Ort
      Europa, Deutschland, Berlin
      Zeitraum
      2002
    • Museum Kunstpalast

      Projekt

      Für die Eingangshalle und zwei Sammlungsflügel des Museums in Düsseldorf entwarfen und realisierten wir ein neues Beleuchtungskonzept. Das Glasmosaikfenster von J. T. Prikker in der Eingangshalle wird von außen durch eine Projektionstechnik mit Glasfiltern angestrahlt. Unabhängig vom Sonnenschein kann das Fenster so seine besondere Wirkung entfalten.

      Bauaufgabe
      Kul­tur, Mu­se­um
      Ort
      Europa, Deutschland, Düsseldorf
      Zeitraum
      2011
    • Eleftheria Square

      Projekt

      Nikosia – die letzte geteilte Stadt in Europa.
      Der Südteil hatte keinen Platz. So versammelten sich die Bürger auf einer Brücke und machten sie damit zu ihrem zentralen Platz.

      Zaha Hadid Architects formulierten die Brücke und den Stadtgraben darunter zum zentralen Platz von Zypern.

      Hunderte von Bodenstrahlern überqueren die Brücke. Im strengen Raster strukturieren sie den Raum und sind Grundlage für vielfältige Lichtszenen. Die Leuchtstreifen zu beiden Seiten definieren den Platz. Sie akzentuieren die Architektur, umspielen Sitzgelegenheiten und leiten den Besucher nicht nur über die Brücke hinweg, sondern auch hinunter in den Park. Der Park ist eine andere Welt und hebt sich durch die warme Lichtfarbe von der Umgebung ab.

      Es ist dieser Dreiklang aus Brücke, Platz und Park, die den Eleftheria Square in Nikosia so besonders macht. Es ist die Formgebung von Zaha Hadid, die dieses Projekt einzigartig macht und die Lichtplanung von uns, die das Projekt zum Strahlen bringt – weit über die Grenzen Zyperns hinaus.

      Bauaufgabe
      Stadt­raum, Frei­zeit
      Ort
      Europa, Zypern, Nicosia
      Zeitraum
      2008 — 2021