Pariser Platz Berlin

Die Beleuchtung des Pariser Platzes betont die horizontale Fläche. Auf eine direkte Anstrahlung der Gebäudefassaden zum Platz wird verzichtet. Das Brandenburger Tor steht im Mittelpunkt der Fassadenabwicklung und wird als historisches Bauwerk auch in seiner Tiefe beleuchtet.

Bauaufgabe:
Stadtraum +
Die vier Schupmannkandelaber werden als historische Stadtmöbel wieder aufgestellt. Sie beleuchten den umgebenden Raum. Sie werden von der einarmigen Straßenlaterne zu einer zweiarmigen Platzleuchte, die mit einem höheren Lichtpunkt als zuvor zur flächigen Beleuchtung des Platzes geeignet ist.
Teilbereich:
Fassade +
Nur das Brandenburger Tor erhielt eine Fassadenanstrahlung.
Außenraum +
Horizontales Licht aus den symmetrisch strahlenden Kandelabern (Abänderung der historischen Leuchte: Kardorff Ingenieure)
Lichttechnik:
Kunstlicht +
Die historischen Schinkelleuchten am Platzrand sind mit einer neuen Lichttechnik versehen. Dabei mildert ein mit Aluminium bedampfter Glaszylinder die Leuchtdichte der Lampe und erzielt eine asymmetrische Lichtverteilung, die zu einer weichen Grundaufhellung der Fassaden führt und den Kontrast für den Betrachter der Fassaden zurücknimmt.
Region:
Berlin
Bildnachweis:
Fotografien +
Linus Lintner
  • Pariser Platz_Kardorff Ingenieure Lichtplanung
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